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| Wurftag: |
14.11.2000 |

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| Züchter: |
Anke Gutekunst, F
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| Zuchtverband: |
ASCA |
| COI: |
7,88 % (10 Gen.) |
| Farbe: |
red tri c/w |
| Größe |
51 cm |
| Gewicht: |
20 kg |
| Augen: |
frei (22.02.2006) |
| HD: |
D2 |
| ED: |
Grad 2 |
| MDR1: |
+/+ (frei) |
Keiko war 5 Monate
alt, als ich ihn gekauft habe. Offensichtlich hatte er während
seiner Prägungs-phase nicht viel kennen gelernt und er hat
sich sehr schwer getan, sich in seinem neuen Umfeld zurecht zu finden,
obgleich er sich gleich sehr eng an mich und meine Mutter angeschlossen
hat.
Zum damaligen
Zeitpunkt wohnte ich auf einem Aussiedlerhof. Der Pensionsstall meines
Pferdes - mit entsprechendem Umtrieb - war direkt nebenan.
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Ich
besuchte mit Keiko Welpengruppen und während ich bei der
Arbeit war, brachte ich ihn zu meinen Eltern und deren beiden Hunden.
Leider verlief Keikos Entwicklung zunächst trotz meiner
Bemühungen nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte,
vielleicht war das auch alles zu viel für ihn.
Er fing an zu schnappen,
verbellte alles und jeden und jagde restlos alles, was sich bewegte ...
Keiko mit Sina 06/2002
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Es hat Jahre
gedauert, bis Keiko - mehr oder weniger - seinen Frieden mit seiner
Umweld geschlossen hat.
Er ist
hochintelligent, sehr wachsam und temperamentvoll. Sein Ball ist sein
Ein und Alles, aber auch über Futter ist er sehr gut zu
motivieren.
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Mit fremden
Menschen hat er nach wie vor etwas Probleme auch wenn seine Neigung zum
Schnappen nur noch selten durchbricht. Begegnungen mit anderen
Rüden sind mit ihm immer kritisch. Er hat zwar inzwischen die
Leinenaggressivität abgelegt und beim Training oder Turnier
kann ich mich absolut auf ihn verlassen, aber Begegnungen mit
freilaufenden Rüden bedeuten für ihn in der Regel
großen Stress, der sich in plötzlichen
Abwehrattacken äußern kann, wenn ihm der Artgenosse
zu stark auf den Pelz rückt.
Seinen
Jagdtrieb haben wir schlussendlich auch unter Kontrolle bekommen. Zwar
war er als Reitbegleithund aufgrund seines doch recht
ausgeprägten Hüteinstinktes nicht wirklich eine
Freude, aber gegenüber Wild ist er kontrollierbar.
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Unglücklier
Weise hat für Keiko das Zusammenleben mit Kemah Dauerstress
bedeutet, deshalb lebt er seit November 2005 bei meinen Eltern im
Nachbarhaus. Natürlich sehe ich ihn täglich, gehe mit
ihm spazieren und trainiere ihn weiter.
Für alle
Beteiligten hat sich diese Lösung - der ich lange skeptisch
gegenüberstand - als optimal erwiesen. Keiko ist in dem neuen
Reich wieder voll in seinem Element.
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