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'Kemah' ist der Name einer kleinen
Stadt in Süd-Texas, an der Galveston Bay, die ich auf einer
Reise besucht habe und deren Name mir so gut gefallen hat - das
Städtchen ist übrigens auch sehr nett. Der Name ist
indianisch und bedeutet '"Wind in the Face" (Wind im Gesicht).
Kemah ist ein freundlicher, manchmal etwas aufgedrehter Rüde,
der es liebt, endlos gestreichelt zu werden. Er begegnet Fremden
inzwischen mit der aussietypischen Zurückhaltung und ist auf
dem Grundstück bzw. im Haus wachsam mit einem guten Wehr- und
Schutztrieb. Er bellt nur selten und nie grundlos. Gegenüber
lauten Geräuschen verhält er sich weitgehend
unempfindlich.
Andere Hunde interessieren
Kemah nicht mehr übermäßig (außer
besonders nette Mädels ;o) und auch auf Provokationen reagiert
er zunehmend gelassener, wobei er Chilla anderen Hunden
gegenüber zu beschützen versucht. Selbst
läßt er sich von ihr (fast) alles gefallen.
Seine körperliche und geistige Entwicklung ist langsam
abgeschlossen, wobei er ein typischer Spätentwickler und
Ein-Mann-Hund ist. Er ist vom Temperament her eher ruhig,
lässt sich aber schnell hochpushen (was auch in stressigen
bzw. ungewohnten Situationen vorkommt) und auch wieder gut abschalten.
Im Haus verhält er sich fast völlig
unauffällig, sofern er einigermaßen ausgelastet ist.
Als ich die Welpengruppe in unserem Verein leitete, kam Kemah ab und zu
zum Einsatz und unterstützte mich bei den kleinen Welpen (9 -
16 Wochen) bei denen er bei Bedarf auch Streitigkeiten schlichtete.
Kemahs
Konzentrationsfähigkeit hat sich in dem Maße, in dem
er erwachsen geworden ist, verbessert. Er hat bei den letzten
Prüfungen eine enorm gute Arbeitsmotivation gezeigt und ich
liebe seine energiegeladene, präzise Fußarbeit
(naja, manchmal vielleicht ein wenig übermotiviert ...)!
Nachdem er das Jahr 2007
mit 3 vorzüglichen Leistungen in der Obedience Klasse 2
erfolgreich abgeschlossen hat, hatte ich beschlossen, mit ihm in 2008
nicht im Obedience zu starten. Mal schauen, ob wir es 2009 schaffen,
uns in der Klasse 3 zu etablieren!
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