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Infos über Wags:
Als
wir Wags auf einem Hütewettkampf in Finnland im Sommer 2009 kennen
gelernt haben, waren wir sehr von seinem Enthusiasmus beim
Hüten beeindruckt. Der kleine Kerl ist ungemein selbstsicher
und mutig. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit sind
faszinierend. Innerhalb der Gruppe von Menschen und Hunden auf dem Trial wirkte er absolut entspannt.
Wir hatten auch die Gelegenheit mehrere Junghunde aus seinem ersten
Wurf zu sehen, die schlicht und ergreifend unwiderstehlich sind!
Seine Nachzucht ist sehr lebhaft und selbstbewusst, fröhlich,
verspielt und unerschrocken. Sowohl Menschen als auch anderen
Hunden gegenüber zeigten sie sich alle aufgeschlossen und
interessiert.
Wags lebt auf einer Rinderfarm, wird aber von Pia Hjerppe trainiert und
auf Hütewettkämpfen vorgestellt. Pia besitzt auch die
Zuchtrechte. Da wir Wags nur beim Hüteeinsatz erlebt hatten,
bat ich Pia, mir ein paar Infos über ihn zu geben:
,,Wags war zurückhaltend, als er aus den USA angekommen ist. Auch
an Kinder musste er sich erst gewöhnen, mag sie jetzt aber
sehr. Fremden gegenüber ist er allerdings nach wie vor reserviert.
Schlagartig aufgetaut ist Wags, als er im Alter von 4 Monaten erstmals
mit dem Hüten konfrontiert wurde. Er war sofort Feuer und
Flamme und zeigte keinerlei Angst oder Zurückhaltung. Obwohl
er schon mehrere Male getreten wurde, geht er immer wieder ohne
Scheu ans Vieh. Er gibt nie auf, ehe er seine Aufgabe erledigt
hat. Auf die unterschiedlichen Anforderungen zwischen Enten und
Rindern kann er sich problemlos einstellen.
Wags liebt es zu arbeiten, ihm macht es nichts aus, wenn seine
Besitzerin anwesend ist, er aber mit mir an einem Wettkampf
teilnimmt. Sie kann mit ihm spazieren gehen und anschließend
arbeitet er mit mir am Vieh. Auch läufige Hündinnen bringen
ihn nicht aus dem Konzept. Natürlich wären
seine Leistungen noch wesentlich stabiler, wenn er bei mir leben
würde.
Obwohl Wags Schutztrieb hat, ist er einfach zu führen. Er
würde mich im Alltag nie herausfordern oder meine Position
anzweifeln - beim Hüten kommt dies allerdings vor, wenn er
meint, es besser zu wissen. Wags zeigt zwar eine gute
Unterordnungsbereitschaft, braucht aber einen
konsequenten Hundeführer, der sich nicht manipulieren
lässt.
Wags liebt seine Spielsachen und verteidigt diese auch gegenüber
anderen Hunden. Überhaupt ist er nicht so begeistert von
anderen Rüden, er arrangiert sich aber mit ihnen, wenn sie
ihm nicht allzu ähnlich sind.
Wags zeigt bislang keinerlei gesundheitliche Probleme, außer dass
bei ihm als Welpe geringfügige MPP am linken Auge
diagnostiziert wurde, was aber bei den späteren
Untersuchungen nicht mehr festgestellt werden konnte.
Die Welpen-Augenuntersuchungen seiner Nachzucht waren alle frei."
Wags hatte bisher 2 Würfe - einen in Finnland (J-Wurf von
Ardiente) und einen in Schweden (Windedos). Alle Welpen sind sich
sehr ähnlich, sie sind offen, fröhlich und lebhaft.
Außerdem gebrauchen sie gerne ihre Stimmen.
Der Wurf mit Wags ist eine weitläufige Linienzucht. WTCH Apache
Trails Rough Ruby CD PATDs RTDcs und Apache Trails Fairoakshanita
waren Schwestern. Ruby war ein sehr talentierter, schön
gebauter Hütehund. Leider
sind diese alten Hütelinien in Vergessenheit geraten. Ziel von
Wags' Wurf war es gewesen, einen Teil dieses Erbes zu erhalten.
Insofern ist es bemerkenswert, dass auch Chillas Pedigree genau
diese alten Linien aufweist!
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Infos über Chilla:
Chilla ist
in erster Linie meine Hündin, d. h., sie wird von mir im
Hundesport geführt und ich bin ihre Hauptbezugs-person. Sie ist
sehr athletisch, wendig und schnell mit einem ernormen Springvermögen. Sie hat sehr viel Temperament,
bellt gerne (jedoch nicht bei der Arbeit!) und spielt ausgelassen mit
Hunden, die sie kennt. Es ist sehr einfach mit Chilla zurecht zu
kommen, sie ist eine aktive, sehr intelligente und unkomplizierte
Hündin.
Sie
liebt Aufmerksamkeit - falls sie mal nicht im Mittel-punkt steht,
versucht sie um jeden Preis, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Sie mag Menschen jeden Alters. Chilla ist zwar sehr wachsam und
kündigt Besuch lautstark an, ich habe sie aber noch nie aggressiv
gegenüber Menschen erlebt.
Anderen Hunden gegenüber reagiert sie normaler weise eher zurückhaltend, es kommt
allerdings vor, dass sie weniger selbstbewusste Hunde auf spielerische
Weise kontrolliert. Was sie absolut nicht leiden kann, sind
unhöfliche Artgenossen, zu denen sie direkten Kontakt meidet.
Chilla
wirkt sensibler, als sie ist. Sie ist eine Meisterin der Manipulation
und erreicht eigentlich immer das, was sie will. Der stetige Kontakt zu
ihrer Bezugsperson ist ihr wichtig. Sie bleibt zwar anstandslos
alleine, ist aber lieber immer mit dabei. Sie möchte immer wissen,
was los ist und ist sehr, sehr neugierig, wobei sie manchmal etwas Zeit
braucht, sich in einer neuen, ungewohnten Situation zurechtzufinden.
Chilla
arbeitet gerne und lernt sehr schnell. Falls sie sich eine Sportart
aussuchen dürfte, wäre dies sicherlich Agility, was wir aber
nur zum Spaß machen. Ernsthaft trainiert wird Chilla im
Obedience, wo sie inzwischen auf die höchste Leistungsklasse vorbereitet wird.
Chilla wird bei uns mit sehr viel Motivation trainiert, kann aber damit
umgehen, wenn diese bei Wettkämpfen fehlt. Sie kann leicht mit
Futter oder Spielzeug motiviert werden braucht aber einen
Hundeführer, der aus sich herausgehen und ihr Sicherheit geben
kann. Sie macht nicht gerne Fehler und tendiert dazu eher nichts zu
tun, als etwas Falsches. Sie ist in der Lage, mit Druck umzugehen,
braucht als Ausgleich aber wieder die positive Bestätigung. Wenn
sie arbeitet ist sie in der Regel äußerst konzentriert und
lässt sich weder von einer ungewohnten Umgebung noch von
irgendwelchen Ablenkungen beeinflussen.
Stressigen
oder beängstigenden Situationen versucht Chilla aus dem Weg zu
gehen. Um Probleme zu lösen nutzt sie ihren Verstand.
Wie
ihr Pedigree erwarten lässt, zeigt sie vielver-sprechende
Hüteeigenschaften, die wir kontrolliert fördern werden.
Conformationmäßig
kann sie mit einem auf äußerliche Merkmale selektierten
Aussie nicht mithalten. Am Rasse-standard gemessen ist sie allerdings
eine sehr korrekte Hündin mit einem mühelosen, raumgreifenden
und flüssigen Gangwerk. Sie dürfte etwas mehr Brusttiefe und
eine weniger stark ansteigende Unterlinie haben.
Gesundheitliche
Probleme hat Chilla zum Glück nicht, sie war - toi, toi, toi -
noch nie ernsthaft krank. Da ihr Pedigree innerhalb von wenigen
Generationen zeitlich relativ weit zurückreicht, ist es schwierig,
Informationen über genetische Erkrankungen in ihrer Verwandtschaft
zu bekommen. Deshalb habe ich die Gentests machen lassen, die ich
für wichtig halte und die ausnahmslos positiv ausgefallen sind.
Chillas Züchterin barft ihre Hunde und Welpen und Chilla wurde
ungeimpft importiert. Auch das hat sich sicherlich positiv auf ihre
Gesundheit ausgewirkt.
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